Robin Saar

Der sur­fen­de Kung Fu Leh­rer

Das ist Robin Saar, Kung Fu- und Tai­ji­quan-Leh­rer. Er ist der Grund, war­um du heu­te auf die­ser Web­site gelan­det bist – ver­mut­lich, weil du dich für Kampf­kunst inter­es­sierst, die die alten Wer­te ach­tet und respek­tiert, aber gleich­zei­tig in unser moder­nes Leben passt ohne sie zu ver­nach­läs­si­gen.

Wenn du mehr über das Leben und den Wer­de­gang von Robin wis­sen möch­test, bist du hier genau rich­tig. Sein Leben besteht näm­lich aus vie­len span­nen­den und bun­ten Bau­stei­nen, die ihn zu dem inno­va­ti­ven Kung Fu Leh­rer gemacht haben, der er heu­te ist.  Lass dich inspi­rie­ren und ler­ne den Mann hin­ter der Yu Shui Dao Kung Fu School Ger­ma­ny bes­ser ken­nen.

Wie alles begann.

Im März 1982 wur­de Robin Saar in Ham­burg gebo­ren. Dort wuchs er die ers­ten Jah­re auf und mach­te bereits im Grund­schul­al­ter sei­ne ers­ten Kampf­kunst­er­fah­run­gen im Judo. Schon damals fas­zi­nier­te ihn die Welt der Kampf­kunst, doch es bedarf noch ein paar wei­te­re Jah­re und Wett­kämp­fe in ande­ren Dis­zi­pli­nen, bis er sein Hob­by zur Lei­den­schaft und letzt­lich zum Beruf mach­te. 2002 war der ers­te gro­ße Wen­de­punkt: Robin begann sein Stu­di­um als Diplom Sozi­al­päd­ago­ge in Darm­stadt und sein Trai­ning in Tae­kwon­do und Thai­bo­xen. Kör­per­lich her­aus­ge­for­dert, ver­miss­te er jedoch den geis­ti­gen Aspekt.

Bald dar­auf soll­te er auf Mike Wat­son 1 tref­fen. In der gol­de­nen Hal­le des bud­dhis­ti­schen Tem­pels begann unter sei­ner Auf­sicht Robins Kung Fu Grund­aus­bil­dung. Sein Inter­es­se für die chi­ne­si­sche Kampf­kunst war end­gül­tig geweckt — und neben dem Stu­di­um gab es nur noch das Trai­ning. Denn eins war klar: Robin will Kung Fu leben!
Mike lehr­te Robin die har­ten Sti­le und führ­te ihn in die Grund­la­gen des Tai­ji­quan und die inne­ren Kampf­küns­te ein – der ers­te wich­ti­ge Bau­stein für sei­nen wei­te­ren Weg. Gemein­sam mit Mike leb­te und unter­rich­te Robin in des­sen Schu­le in Frank­furt am Main.

Von China bis Hawaii

Bis 2008 lern­te Robin ver­schie­de­ne Sti­le von ver­schie­de­nen Leh­rern 2 und ent­schied sich dann, sei­ne ers­te Chi­na­rei­se anzu­tre­ten. Mit gepack­ten Kof­fern und vol­ler Ver­trau­en, dass die Rei­se ihn schon ans rich­ti­ge Ziel füh­ren wür­de, mach­te er sich auf den Weg in die Ber­ge Lijangs. Eine aben­teu­er­li­che Rei­se brach­te ihn schließ­lich zu Meis­ter Lu Yong 3, bei wel­chem er das Chen Tai­ji­quan übte. Dies war bis zu die­sem Zeit­punkt eines sei­ner prä­gends­ten Erleb­nis­se. Um sei­ne Aus­bil­dung immer mehr zu ver­tie­fen, reis­te er fort­an regel­mä­ßig nach Chi­na und traf 2010 in Chen­jia­gou auf sei­nen Groß­meis­ter Chen Zhao­s­en 4, des­sen Schü­ler er bis zum heu­ti­gen Tag geblie­ben ist – dies war der zwei­te wich­ti­ge Bau­stein. Wenn er nicht in Deutsch­land unter der Lei­tung von Her­mann Kof­fend 5 trai­nier­te, reis­te er bis zu drei­mal jähr­lich für meh­re­re Mona­te nach Chi­na und übte authen­ti­sches Tai­ji­quan in Chen­jia­gou bei sei­nem Groß­meis­ter.

Sein Trai­ning und sein Ver­ständ­nis für die chi­ne­si­sche Kul­tur und Kampf­kunst ver­tief­te sich noch mehr. Das uner­müd­li­che, jah­re­lan­ge Üben aller Aspek­te hat ihn zu einem her­aus­ra­gen­den Kampf­künst­ler des Chen Tai­ji­quan wer­den las­sen. Sein Stil, sei­ne Aus­füh­rung und sei­ne Ästhe­tik suchen in unse­ren Brei­ten­gra­den sei­nes­glei­chen und las­sen kei­nen Unter­schied zu den asia­ti­schen Üben­den erken­nen.

So kam es, dass er erst­ma­lig 2017 — und dar­auf­fol­gend 2018 — als Gast-Dozent nach Hawaii, Hono­lu­lu ein­ge­la­den wur­de, um in Chi­na­town Chen Tai­ji­quan zu unter­rich­ten. Das far­ben­fro­he und vibrie­ren­de Chi­na­town, das ältes­te des Lan­des, ist ein eth­nisch gemisch­ter Bezirk, der auf eine 120 Jah­re alte Geschich­te zurück­blickt. Dort wer­den authen­ti­sches Kung Fu und die chi­ne­si­schen Tra­di­tio­nen noch inten­siv und bewusst gelebt. Allein unter Asia­ten lehr­te Robin eini­ge Wochen das tra­di­tio­nel­le Chen Tai­ji­quan und lern­te dabei die wun­der­schö­ne Insel Oahu ken­nen und lie­ben. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Bau­stein war hier zu fin­den: Robin ent­deck­te sei­ne zwei­te Lei­den­schaft – das Sur­fen!

SURF n’ FIGHT

Eine neue, inno­va­ti­ve Idee war gebo­ren. Inspi­riert durch sei­ne Erfah­run­gen auf Hawaii kon­zi­pier­te Robin 2017 ein so noch nie dage­we­se­nes Kon­zept: die Ver­bin­dung von Kampf­kunst und Sur­fen. Und wo anders soll­te es statt­fin­den als auf dem Cold Hawaii Deutsch­lands? So initi­ier­te er auf Sylt im Som­mer 2017 das ers­te Surf n‘ Fight Camp, wo eine Woche lang Kung Fu, Tai­ji­quan und Sur­fen sich gegen­sei­tig ergän­zen konn­ten.  Was genau Sur­fen und Kampf­kunst gemein­sam haben, hat Robin neben ande­ren inter­es­san­ten Arti­keln, in renom­mier­ten Fach­zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht. 6

Gelebtes Yin und Yang

Die­se auf den ers­ten Blick ver­meint­lich wider­sprüch­li­chen Aspek­te sind es, die Robin Saar als Kung Fu- und Tai­ji­quan-Leh­rer so beson­ders und inter­es­sant machen. Dank sei­ner bun­ten und viel­sei­ti­gen Erfah­run­gen, schafft er es die tra­di­tio­nel­len Wer­te chi­ne­si­scher Kampf­kunst mit der west­li­chen Moder­ne geschickt zu ver­bin­den und so die Men­schen dort abzu­ho­len, wo sie gera­de ste­hen. Folg­lich erwei­tert Robin auf der Basis sei­nes fun­dier­ten Wis­sen, regel­mä­ßig sei­nen Hori­zont und arbei­tet immer wie­der mit eta­blier­ten Leh­rern aus dem Bereich des Mixed Mar­ti­al Arts zusam­men. Grund­la­ge für alles ist stets sein Kung Fu und Tai­ji­quan.

Laut und Leise.

Stark und Sanft.

BewährteS und Neues.

Es ist die Verbindung der Gegensätze.

Yin und Yang.

KUNG FU LEBEN

Wenn die anderen zur Arbeit gehen, dann mache ich das, was ich liebe.

Robin Saar

Die­ses Zitat ist bezeich­nend für Robin. Für ihn gab es nie eine Alter­na­ti­ve zu sei­nem Kung Fu Leben. Also grün­de­te er 2009 sei­ne ers­te YSD Kung Fu School Ger­ma­ny in Darm­stadt und begann dort den Geist des Kung Fu Lebens an sei­ne Schü­ler wei­ter­zu­ge­ben. Er ent­wi­ckel­te das KUNG FU KÄFER Kon­zept, ein sport­päd­ago­gi­sches, aner­kann­tes und zer­ti­fi­zier­tes Pro­gramm für Kin­der und wei­te­te 2014 sei­ne Kur­se bis nach Ber­lin aus. 2016 folg­ten Kur­se im nie­der­säch­si­schem Lin­gen, wo seit Anfang 2018 das YSD-Head­quar­ter in eige­nen Räum­lich­kei­ten zu fin­den ist.

Neben sei­ner Lehr­tä­tig­keit erhielt er vie­le Aus­zeich­nun­gen auf inter­na­tio­na­len und natio­na­len Wett­kämp­fen in den letz­ten Jah­ren. Seit 2010 beglei­tet er Kin­der und Erwach­se­ne im YSD-Wett­kampf­team zu gro­ßen Erfol­gen in der Kung Fu Tur­nier­welt.

Unter dem Mot­to KUNG FU LEBEN führt Robin die Men­schen in sei­ner Schu­le zusam­men, um gemein­sam am Geschenk des Kung Fu zu wach­sen. Sein Kung Fu Leben führt er auch pri­vat mit sei­ner fünf­köp­fi­gen Fami­lie in Lin­gen fort.

 

(1) ehem. Schü­ler von Sifu Hagen Bluck und damals Inha­ber von Bo Chi Lam Frank­furt a. M.
(2) u.a. Hung Gar Kuen, Chang Quan, Wing Tsun, Shao­lin Quan
(3) Meis­ter der 3-Dimen­sio­nal Mar­ti­al Arts Aca­de­my in Lijiang/ VR Chi­na

(4) Groß­meis­ter in der 19. Genera­ti­on der Chen­jia­gou Tai­ji­quan Gong Fu School
(5) Aus­bil­der der World Chen Tai­ji­quan Asso­cia­ti­on Ger­ma­ny
(6) Tai­ji­quan & Qigong Netz­werk­ma­ga­zin 2018, S. 56ff

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